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Anlagestrategie: Chancen nutzen - Risiken reduzieren

Ziel des Smart & Fair-Fonds ist es, die Chancen der Aktien- und Anleihenmärkte zu nutzen und gleichzeitig möglichst breit zu diversifizieren, um Risiken zu reduzieren. Dazu investiert das Fondsmanagement strategisch 30 % in Low-Risk Aktien, 40 % in EUR Investment Grade Anleihen und bis zu 30 % in EUR Hochzinsanleihen. (Fremdwährungsanleihen können erworben werden, wenn das Währungsrisiko abgesichert wird.) Das Fondsmanagement strebt an, die Aktienquote von 30 % unter Berücksichtigung von Transaktionskosten dauerhaft einzuhalten.

Aktien: relativ risikoarm und smart diversifiziert

Low-Risk Aktien bieten ein attraktives Rendite-Risiko Profil

Der Fonds hält sogenannte Low-Risk Aktien, d.h. Aktien, die relativ wenig schwanken. (Volatilität, Drawdown, Beta etc.) Low-Risk ist eine - in Theorie und Praxis anerkannte - sogenannte "Faktorprämie", d.h. eine Eigenschaft von Aktien, die zu langfristiger Überrendite führen sollte. In der Vergangenheit boten Low-Risk Aktien marktübliche Renditen in steigenden Börsenphasen und geringere Kursverluste bei sinkenden Kursen – ein attraktives Rendite-Risiko Profil gerade für konservative Anleger mit langem Anlagehorizont.

Erfahren Sie hier mehr über Low-Risk Aktien und das Paradoxon langfristig höherer Rendite bei geringerem Risiko.

Attraktives Rendite - Risiko Profil*

*Vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Zeitraum: 31.12.98-30.06.21, Quelle: Bloomberg / Universal-Investment

Sehr breite Diversifikation

Bei der Zusammenstellung des Aktienportfolios folgt das Fondsmanagement Regeln, die dazu führen, dass möglichst viele unterschiedliche Branchen und verschiedenste Länder im Fonds vertreten sind. Es wird angestrebt, je nach Fondsvolumen 50-100 Aktien gleich zu gewichten. Diese Vorgehensweise soll Scheindiversifikation und Klumpenrisiken verhindern. Die Aktien sind größtenteils aus der Euro-Zone; bis zu 15 % des Fondsvolumens können in Fremdwährungen notiert sein. Die Fremdwährungsrisiken aus Aktienanlagen werden nicht abgesichert.

Erfahren Sie mehr über den Anlageprozess der Aktien.

Anleihen: kostengünstig und sehr breit diversifiziert

Kostensparende "Leiterstrategie"

Da Zinsprognosen als ähnlich schwierig angesehen werden wie Aktienkursprognosen, erfolgt kein aktives Management des Zinsänderungsrisikos. Stattdessen investiert das Fondsmanagement die Anleihen gemäß der - Transaktionskosten minimierenden - „Leiterstrategie“: Um eine durchschnittliche Restlaufzeit von 5-6 Jahre zu erreichen, wird eine Gleichverteilung der Anleihen in den Laufzeitsegmenten 0-12 Jahre angestrebt. Fällige Anleihen investiert der Portfoliomanager am „langen Ende“ und hält sie dann grundsätzlich bis zur Fälligkeit.

Sollte - wie derzeit - das Laufzeitrisiko langlaufender Anleihen keine signifikante Risikoprämie bieten, kann von dem Erwerb und Halten langlaufender Anleihen mit negativer Verzinsung abgesehen werden.

Sehr breite Diversifikation

Das Prinzip größtmöglicher Diversifikation wird insbesondere bei den - Ausfallrisiken unterliegenden - Anleihen verfolgt. Unter Berücksichtigung von Transaktionskosten und Handelbarkeit kauft das Fondsmanagement möglichst viele Titel (je nach Fondsvolumen zwischen 300 und 400) aus möglichst vielen unterschiedlichen Branchen und Ländern. Die Anleihen werden innerhalb der Risikoklasse grundsätzlich gleichgewichtet. Eine Anleihe eines Emittenten, der als Aktie im Fonds enthalten ist, vermeidet der Fonds, um ungewollte Klumpenrisiken auszuschließen. Um eine attraktive Rendite zu erzielen, wird von den 70 % nachhaltigen Anleihen eine Quote von bis zu 30 %-Punkten Hochzinsanleihen angestrebt. Das Mindestrating bei Erwerb beträgt B- (oder vergleichbar); das durchschnittliche Rating aller Anleihen muss Investment Grade sein.

Sollte - wie derzeit - die erwartete Risikoprämie von Hochzinsanleihen negativ sein, kann der Anteil von Hochzinsanleihen auch wesentlich geringer ausfallen. Eine erwartete Risikoprämie gilt als negativ, wenn die Kreditrisikoprämie kleiner ist als die geringste historische Ausfallhäufigkeit von Hochzinsanleihen. 

Detailliertere Informationen über den Anlageprozess erhalten Sie hier. Informationen zu der gegenwärtigen Vermögensstruktur bietet das Fact-Sheet. Sie interessieren sich für das vollständige Portfolio? Schreiben Sie uns eine E-Mail, wir schicken Ihnen das aktuelle Portfolio zu.  

Attraktives Rendite/Risiko-Profil

Performancevergleich mit den größten Stiftungsfonds

Quelle: Universal-Investment/Bloomberg, per 30.06.2021. Als Startdatum für den Performancevergleich wurde der 9.3.2018 gewählt, da der Fonds aus technischen Gründen erst ab diesem Tag investiert war. Vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung.

Im Vergleich zu den größten und erfolgreichsten Stiftungsfonds war die Performance des Smart & Fair-Fonds sehr attraktiv.

Gründe für das überdurchschnittliche Abschneiden:

Höhere Performance wegen:

  • niedrigerer Kosten
  • Beimischung von Hochzinsanleihen
  • Low Risk-Aktien

Ähnliche Risiken wegen:

  • effektiverer Diversifikation
  • Low Risk-Aktien

Attraktive Rendite- und Ausschüttungserwartung

Renditeerwartung: circa 2,1 % p.a.

Die Erwartung für die mittlere Rendite des Smart & Fair-Fonds über die nächsten 10 Jahre liegt bei 2,5 % p.a. vor Kosten, d.h. circa 2,1 % nach Kosten.

Der Renditerwartung liegen die folgenden Annahmen von "State Street", einem der weltweit größten Vermögensverwalter, bezüglich der zukünftigen jährlichen Renditen zugrunde: Aktien 6,7 %, Investment Grade Anleihen 0,85 %, Hochzinsanleihen 2,1 %, Kasse -0,5 %. (Quelle: SSGA Long-Term Asset Class Forecasts, per 30.09.2020, Berechnungen: Universal-Investment)

Erwartete Ausschüttungsrendite: circa 1,7 %

Für den 15. Januar 2022 ist eine Ausschüttung von € 1,80 vorgesehen. Je nach Kaufkurs ergibt sich daraus eine jährliche Ausschüttungsrendite von circa 1,7 %. Für das erste Geschäftsjahr vom 7.3.2018-31.10.2018 betrug die Ausschüttung € 1,35; für 2019 wurden am 15.1.2020 € 2,-- ausgeschüttet und für 2020 am 15.1.2021 € 1,80. (Berechnung der Ausschüttung: Kupons + Dividende – laufende Kosten + Aufrundung aus Kursgewinnen.)

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."
- Mark Twain

Erwartung zukünftiger Schwankungen

Zukünftige Renditen und Risiken sind leider nicht prognostizierbar und grundsätzlich auch nicht aus der Vergangenheit extrapolierbar. Um Ihnen dennoch einen gewissen Anhaltspunkt zu geben, sind in den folgenden Graphiken die Wertentwicklung und die Risiken eines Vergleichsvermögens (Mischung von anerkannten Indizes) gezeigt, das ähnliche Charakteristika wie der Smart & Fair-Fonds aufweist.

Historisch simulierter Kursverlauf eines vergleichbaren Portfolios

Portfolio Kursverlauf
Kursverlauf einer vergleichbaren Allokation durch anerkannte Indizes: 30 % Europäische Low-Volatility Aktien / 40 % EUR Investmentgrade Anleihen / 30 % EUR Hochzins Anleihen BB-B. Berechnung: Universal vom 30.6.98-31.12.17. Quelle: Bloomberg / Universal-Investment. Historische Renditen sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung.

In der Vergangenheit schwankte ein Vergleichsvermögen innerhalb eines Jahreszeitraumes meistens zwischen 1,5 % und 11,1 %.

Geht man zukünftig von der gleichen Schwankungsbreiten wie in der Vergangenheit aus, dann sollte die Wertschwankung des Fonds in den meisten Jahren zwischen - 1,6 % und 8,0 % liegen. 

Wie die nachfolgende Graphik zeigt betrug der maximale Verlust innerhalb eines Jahres rund 22 %, der maximale Gewinn 36 %.

Historische Chancen und Risiken eines vergleichbaren Portfolios

rendite
Rollierende Jahresrenditen über verschiedene Zeiträume von 30 % Europäische Low-Volatility Aktien / 40 % EUR Investmentgrade Anleihen / 30 % EUR Hochzins Anleihen BB-B. Berechnung: Universal vom 30.6.98-31.12.17. Quelle: Bloomberg / Universal-Investment. Historische Renditen sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung.
Wer sich bereits vor jedem Risiko fürchtet, soll die Börse und alle Aktien meiden."
- André Kostolany

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